Čeština | Dansk | Deutsch | English | Español | Français | Italiano | Nederlands | Norsk | Polski | Português | Pусский | Suomi | Svenska | US
Euro Huntington's disease network [logo]
Locations - Germany - Study Site Taufkirchen -

Prüfzentrumsleiter:

dose
Prof. Dr. Matthias Dose
Ärztlicher Direktor, Principal Investigator, Motor Rater, Cognitive Rater, Psychiatric Behavioural Rater
Isar-Amper-Klinikum - Klinik Taufkirchen (Vils)
Postal address: Bräuhausstraße 5
84416 Taufkirchen
Deutschland
phone: +49 8084 934 212
fax: +49 8084 934 400
e-mail: 
homepage: www.iak-kt.de

Sprechstunde

Prof. Dr. Dose:
Montag - Freitag 8.00 - 8.30 Uhr und 13.30 - 14.00 Uhr
(Telefonische Sprechstunde und Terminvereinbarung)
Telefon +49 8084 934212

Das Huntington-Zentrum in Taufkirchen ist jederzeit unter der Telefonnummer +49 8084 934242 erreichbar.  Via E-Mail erreichen Sie uns unter

Station N1

paragraph image
Stationsleitung:
Michèle Schuierer
Krankenschwester für Psychiatrie (DKG)
eMail:

Sprechstunden:
Montag - Freitag 6:00 - 15:00 Uhr
Telefon +49 8084 934242 





Seit 01.01.2007 hat das Bezirkskrankenhaus Taufkirchen einen neuen Namen:

Isar-Amper-Klinikum - Klinik Taufkirchen (Vils)

paragraph image
Taufkirchner Wasserschlossmagnifier
Das Isar-Amper-Klinikum - Klinik Taufkirchen (Vils) ist als Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie mit angeschlossener Berufsfachschule für Krankenpflege ein Krankenhaus der Regelversorgung für die Landkreise Erding und Freising mit dem Großflughafen München und verfügt über 180 Planbetten. Zusätzlich zur Regelversorgung bietet unser Haus Behandlungsplätze für erwachsene autistische Menschen und Betroffene der Huntington-Krankheit. Darüber hinaus verfügen wir über eine frauenforensische Abteilung mit derzeit 62 Behandlungsplätzen. Unser Haus liegt im Park des historischen Wasserschlosses Taufkirchen.

Das Huntington-Zentrum Süd in Taufkirchen (Vils)

paragraph image
Haus 8 m. Station N1magnifier
Das Huntington-Zentrum Süd am Isar-Amper-Klinikum - Klinik Taufkirchen (Vils) ist in der neuropsychiatrischen Station N1 des Klinikums untergebracht. Die rollstuhlgerecht ausgestatte Station N1 liegt im Erdgeschoss eines Krankenhausgebäudes (Haus 8) mit direktem Zugang zum Krankenhauspark. Die Station verfügt über 20 Behandlungsplätze.
Die Unterbringung der Patientinnen und Patienten erfolgt in 1- oder 3-Bettzimmern, die mit eigenen Waschgelegenheiten und Toiletten ausgestattet sind. Zwei Zimmer bilden den Wachbereich für überwachungsbedürftige Patientinnen und Patienten; einer der Wachräume ist speziell für motorisch unruhige Patientinnen und Patienten besonders abgepolstert.
Für die Patientinnen und Patienten gibt es einen Tagesraum mit Essbereich und TV- und Radiogerät; für Raucher steht ein eigener Tagesraum (ebenfalls mit TV-Gerät) zur Verfügung.
Auf Anfrage und in Absprache mit den niedergelassenen behandelnden Ärzten beraten wir gerne im Vorfeld einer Aufnahme bei der Beantragung von Kostenübernahmen bei den zuständigen Krankenkassen.
Patientinnen und Patienten kommen in allen Krankheitsstadien zu uns bzw. nehmen Kontakt zu uns auf. Abgestimmt auf deren Bedürfnisse können wir ein umfangreiches Programm anbieten.
Bereits bevor es zu einer stationären Aufnahme kommt, können Angehörige, Ratsuchende und Einrichtungen über das Krankheitsbild und über das Angebot der Station informiert werden.

Beratung

paragraph image
Krankenhausparkmagnifier
In Gesprächen vor Ort bilden Fragen wie "Lasse ich mich humangenetisch testen?", "Welche Auswirkungen hat die positive Diagnosestellung auf meine Lebens- und Familienplanung?" oder "Wie kann ich mit der Erkrankung umgehen?" die Schwerpunkte der individuellen Beratung. Hierfür stehen die Stationsärztinnenn und -Ärzte und / oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des psychologischen Dienstes zur Verfügung. Vorab können auch mit dem ärztlichen Direktor des Krankenhauses und Begründer des Huntington-Zentrums Süd Termine vereinbart werden.
 

Ambulantes Angebot

Im Rahmen einer ambulanten Behandlung (unsere Institutsambulanz ist für alle Krankenkassen zugelassen) sind auch testpsychologische Untersuchungen über die kognitive Leistungsfähigkeit z.B. in Bezug auf die Fahrtauglichkeit, Konzentrations- und Merkfähigkeit möglich. Flankierend können sozialpädagogische Beratungsangebote z.B. zu Fragen der Weiterführung der Erwerbstätigkeit (Schwerbehindertenausweis u.s.w.), Krankschreibung oder zur Rentenantragsstellung genutzt werden. Eine bedarfsgerechte Weitervermittlung von wohnortnahen Angeboten (z.B. ambulante psychotherapeutische und / oder neurologische Begleitung, Rentenberatungsstellen) wird angestrebt.

Stationäre Behandlung

Bei einer stationären Aufnahme in einem Anfangsstadium der Erkrankung liegt ein Fokus auf der medikamentösen Behandlung von psychischen Störungen (z.B. Depressionen, Ängsten), von Bewegungsstörungen und kognitiven Einbußen. Soweit wissenschaftlich fundiert bieten wir auch eine den Krankheitsbeginn verzögernde bzw. den Krankheitsverlauf verlangsamende Behandlung an. Weitere Schwerpunkte bilden logopädische und krankengymnastische Betreuung, die Abklärung von Arbeitsfähigkeit (hinsichtlich Art und Umfang) sowie das Feststellen von Ressourcen. Mittels therapeutischer Angebote, wie Arbeits- und Gestaltungstherapie (z.B. in den Bereichen Holz, Metall, Gärtnerei, Kochgruppe), Ergotherapie, Sport, Musik und Entspannung soll an die eigenen Interessen angeknüpft werden und sollen in entspannter Atmosphäre Anregungen für eine sinnvolle Tagesstrukturierung für das häusliche Umfeld erarbeitet werden.
Bei Bedarf erfolgt eine Beratung bzgl. sozialer Absicherung, z.B. Schwerbehindertenausweis, Empfehlung von Tagesstätten, weiterführenden Einrichtungen und Diensten (z.B. Essen auf Rädern, Sozialstationen) und sozialpsychiatrischen Diensten im unmittelbaren Heimatkreis oder aber auch zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben.
Eine große Rolle nehmen Gesprächsangebote für Bezugspersonen und Familienangehörige ein. Von ärztlicher Seite wird mit Unterstützung neuropsychologischer Testdiagnostik durch den psychologischen Dienst die Notwendigkeit der Einleitung einer juristischen Betreuung abgeklärt.

Therapie

Bei Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Huntington-Krankheit steht neben der medikamentösen Therapie die pflegerische Betreuung im Vordergrund. Neben psychiatrisch-neurologisch orientierter Behandlung wird Wert auf die Therapie internistischer Begleitsymptome oder weiterer Erkrankungen gelegt.
Ergotherapie, Krankengymnastik und logopädische Betreuung werden als therapeutische Maßnahmen zur Aktivierung und Verbesserung von Bewegungs-, Sprach- und Schluckabläufen eingesetzt. Die aktuelle Versorgungssituation wird überprüft und ggf. angepasst (Empfehlungen von Hilfsmittlen wie Rollator, Halesworth Chair, Ergänzungsnahrung, Versorgung in pflegenden Einrichtungen).

Mitaufnahme von Begleitpersonen

Wenn medizinisch notwendig besteht die Möglichkeit, Begleitpersonen mit aufzunehmen. Darüber hinaus besteht für Angehörige die Möglichkeit, während der Behandlung ein Gästezimmer am Haus zu mieten. Bei Bedarf setzen Sie sich bitte mit Frau Vielhuber, Tel. +49 8084 934206 in Verbindung.

Zusammenarbeit mit weiterführenden Einrichtungen

Über die individuelle Behandlung hinaus werden beteiligte Einrichtungen über das Krankheitsbild informiert und über den Umgang mit spezifischen Verhaltensweisen beraten sowie Angehörige in der Auseinandersetzung mit dem Krankheitsfortschritt unterstützt.
Angesichts der Seltenheit der Erkrankung werden für die an der Weiterversorung beteiligten Einrichtungen Hospitationsmöglichkeiten eingeräumt und interne und externe Fortbildungen angeboten.
Enge Zusammenarbeit besteht mit dem Wohn- un Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Algasing (www.barmherzige-algasing.de), das Plätze in einer Wohngruppe speziell für Menschen mit der Huntington-Krankheit anbietet

Directions

paragraph image
Taufkirchen (Vils) liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich von München an der Schnittstelle der beiden Bundesstraßen B388 und B15 im Landkreis Erding. Von München aus ist Taufkirchen (Vils) am günstigsten über die Autobahn A92 München - Deggendorf erreichbar; fahren Sie am Münchner Großflughafen (Franz-Josef Strauß-Flughafen) ab und folgen Sie der Ausschilderung in Richtung Erding und von Erding über die Bundesstraße B388 Richtung Passau. Taufkirchen (Vils) liegt etwa 17 Kilometer von Erding entfernt in Richtung Vilsbiburg / Passau.
Aus Richtung Deggendorf kommend fahren Sie bitte über die Autobahn A92 Richtung München und fahren an der Anschlußstelle Landshut-Essenbach ab und folgen der Bundesstraße B15 in Richtung Rosenheim.
Von Regensburg aus folgen Sie bitte der Bundesstraße B15 Richtung Landshut; Taufkirchen (Vils) liegt etwa 25 Kilometer von Landshut entfernt in Richtung Rosenheim.
Von Rosenheim aus folgen Sie der B15 in Richtung Landshut.
Mit dem Zug können Sie entweder nach Dorfen oder nach Landshut fahren und von dort mit Taxi oder Bus nach Taufkirchen (Vils) weiterfahren. Per S-Bahn können Sie mit der Linie S2 von München nach Erding fahren und von dort ebenfalls mit Bus oder Taxi nach Taufkirchen (Vils) weiterfahren.